Tag 1 – Anreise nach Hamburg

Endlich war es soweit – der Start unserer Kreuzfahrt stand bevor! Direkt nach der Schule machten wir uns auf den Weg nach Hamburg, um am nächsten Tag ganz entspannt auf die AIDAperla aufzusteigen. Schon die Autofahrt war geprägt von Vorfreude und Reisestimmung – schließlich begann für uns mit dieser Tour ein kleines Abenteuer auf dem Meer. In Hamburg angekommen, checkten wir im Elaya Hotel Finkenwerder ein. Nach dem Einchecken ließen wir den Tag gemütlich ausklingen, genossen den Blick auf die Elbe und stimmten uns auf die bevorstehenden Tage an Bord ein. Mit dem Wissen, dass am nächsten Morgen das Schiff auf uns wartete, fiel das Einschlafen gar nicht so leicht – die Vorfreude war einfach zu groß!

Tag 2 – Einschiffung auf die AIDAperla

Noch vor Sonnenaufgang konnten wir vom Elaya Hotel Finkenwerder aus beobachten, wie die AIDAperla in den Hamburger Hafen einlief – ein wunderschöner Anblick und der perfekte Start in unseren Einschiffungstag. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Terminal. Dank unseres Early Check-ins waren wir schon früh an Bord und konnten den Tag ganz entspannt beginnen. Die Begrüßung durch die Crew, die fröhliche Musik und das vertraute AIDA-Gefühl ließen sofort Urlaubsstimmung aufkommen. Nachdem wir unsere Kabine bezogen und das Schiff erkundet hatten, hieß es am Abend endlich „Leinen los!“. Von unserem Balkon aus genossen wir den Blick auf die Elbphilharmonie und die Hamburger Skyline – ein perfekter Auftakt für unsere Kreuzfahrt Richtung Southampton.

Tag 3 & 4 – Seetag und Southampton

Der Seetag war ideal, um das Schiff in Ruhe zu genießen. Gemeinsam verbrachten wir den Vormittag im Four Elements, wo wir schwammen, rutschten und einfach Spaß hatten. Später gönnte sich meine Frau eine Massage im Spa, während ich mit den Kindern weiter das Schiff erkundete und sie sich im Bordshop ein kleines Andenken aussuchten. Ein entspannter Tag auf See mit genau der richtigen Mischung aus Aktivität und Erholung.

Am nächsten Morgen erreichten wir Southampton. Wir machten uns auf den Weg in die Stadt. Mit dem Shuttlebus ging es zunächst zum SeaCity Museum, das spannende Einblicke in die Geschichte der Titanic bietet. Gleich nebenan liegt ein großes Shopping Center, wo die Kinder bei Build-A-Bear ihr eigenes Kuscheltier zusammenstellen konnten – ein echtes Highlight! Den Rückweg zum Hafen unternahmen wir zu Fuß – vorbei am Tudor House und den alten Stadtmauern, die an die bewegte Geschichte Southamptons erinnern. Bei schönem Wetter spazierten wir gemütlich zurück zur AIDAperla und ließen den erlebnisreichen Tag entspannt ausklingen.

Tag 5 – Le Havre & Ausflug nach Honfleur

In Le Havre stand unser erster organisierter Ausflug auf dem Programm – es ging ins malerische Honfleur. Schon die Fahrt dorthin war beeindruckend, denn sie führte über die große, imposante Pont de Normandie, die sich weit über die Seine spannt und einen tollen Blick auf die Umgebung bietet. In Honfleur angekommen, erwartete uns ein ganz besonderes Flair: enge Gassen mit alten Fachwerkhäusern, kleine Boutiquen, gemütliche Cafés und der charmante Hafen mit seinen bunten Fassaden. Wir ließen uns einfach treiben, genossen die Atmosphäre und stöberten in den Läden nach Andenken für die Familie. Am Nachmittag ging es zurück nach Le Havre und anschließend wieder an Bord. Nach dem Abendessen stand für mich noch ein Highlight auf dem Programm: die Burlesque-Show in der Nightfly Bar – ein stilvoller und unterhaltsamer Abschluss eines rundum gelungenen Tages in Frankreich.

Tag 6 & 7 – Seetag und Rotterdam

Der folgende Seetag war wieder herrlich entspannt. Wir genossen die gemeinsame Zeit im Four Elements, schwammen, spielten und gönnten uns anschließend ein leckeres Eis in der Eis Bar. Eigentlich wäre an diesem Tag ein Stopp in Zeebrügge geplant gewesen, doch aufgrund eines Lotsenstreiks konnte der Hafen leider nicht angelaufen werden. So wurde es ein zusätzlicher Tag auf See – ganz ruhig und erholsam, bevor es am nächsten Morgen weiter nach Rotterdam ging.

In Rotterdam nutzten wir wieder den Shuttlebus, um direkt ins Stadtzentrum zu gelangen. Unser erstes Ziel war die beeindruckende Markthalle, deren Architektur schon von außen ein echter Hingucker ist. Gleich nebenan schauten wir uns eines der berühmten Kubus-Häuser von innen an – faszinierend, wie schräg und dennoch gemütlich dort alles gestaltet ist. Danach erkundeten wir noch weiter die Stadt, spazierten durch die Straßen und ließen uns einfach treiben. Zurück an Bord wartete ein ganz besonderes Erlebnis: eine Familienmassage, die uns allen – besonders den Kindern – richtig gutgetan hat. Am Abend folgte dann ein absolutes Highlight der Reise: das Auslaufen aus Rotterdam. Die Skyline der Stadt im Abendlicht, die funkelnden Lichter und die besondere Atmosphäre machten diesen Moment zu einem unvergesslichen.

Tag 8 & 9 – Letzter Seetag und Ankunft in Hamburg

Der letzte Seetag unserer Reise war noch einmal pure Erholung. Wir genossen den Tag in vollen Zügen – mit leckeren Cocktails, gutem Essen und ganz viel Zeit auf dem Balkon unserer Kabine, von dem aus wir den Blick über die Nordsee schweifen ließen. Das Meer, die frische Brise und die ruhige Stimmung machten diesen Tag zu einem perfekten Abschluss unserer Kreuzfahrt. Am Nachmittag stand noch ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm: der Auftritt der Kinder in der „Young Stars“-Show“ im Theatrium. Sie hatten die ganze Woche über fleißig geprobt und standen nun voller Stolz auf der Bühne. Am Abend hieß es dann langsam Abschied nehmen. Wir verabschiedeten uns von der tollen Crew, besonders von Wayan Aryawan, Darmi und Zaenal im Marktrestaurant, wo wir uns die ganze Woche über so wohlgefühlt hatten. Ihre Herzlichkeit, ihr Lächeln und der stets aufmerksame Service haben unseren Aufenthalt an Bord noch schöner gemacht. Die vielen netten Gespräche und kleinen Gesten bleiben uns ganz sicher in Erinnerung.

Am nächsten Morgen war die Reise schließlich zu Ende. Ich stand früh auf, um das Einlaufen in den Hamburger Hafen zu beobachten. Während die AIDAperla langsam die Elbe hinauffuhr, wurde mir bewusst, wie schnell diese Woche vergangen war. Beim Ausschiffen lag spürbar Wehmut in der Luft – alle waren ein bisschen traurig, das Schiff zu verlassen. Doch die Erinnerungen an diese wunderbare Reise werden uns sicher noch lange begleiten.

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